Der Break-even-Punkt ist die Absatzmenge, bei der der gesamte Deckungsbeitrag genau die Fixkosten deckt. An diesem Punkt beträgt der operative Gewinn im vereinfachten Modell null: Fixkosten und variable Stückkosten sind gedeckt, ein positiver Gewinn entsteht jedoch noch nicht.
So funktioniert es
Geben Sie Fixkosten, Verkaufspreis je Einheit und variable Kosten je Einheit ein. Der Rechner zieht die variablen Kosten vom Verkaufspreis ab, ermittelt so den Deckungsbeitrag je Einheit und teilt anschließend die Fixkosten durch diesen Betrag. Erforderliche Einheiten werden auf ganze Einheiten aufgerundet.
Die Formel
Fixkosten ändern sich im betrachteten Zeitraum nicht unmittelbar mit jeder zusätzlichen Einheit. Variable Kosten fallen pro zusätzlicher Einheit an. Der Verkaufspreis muss höher als die variablen Stückkosten sein.
Rechenbeispiel
Bei 50.000 Fixkosten, einem Preis von 100 und variablen Kosten von 60 beträgt der Deckungsbeitrag 40. Der Break-even liegt bei 1.250 Einheiten beziehungsweise 125.000 Umsatz.
Ordnen Sie fixe und variable Kosten für den betrachteten Zeitraum konsistent zu, da eine falsche Klassifizierung das Ergebnis erheblich verändern kann.
Häufige Fragen
Was ist der Deckungsbeitrag je Einheit?
Er entspricht dem Verkaufspreis abzüglich der variablen Stückkosten. Er dient zunächst zur Deckung der Fixkosten und danach im vereinfachten Modell zur Gewinnerzielung.
Warum muss der Preis über den variablen Kosten liegen?
Andernfalls liefert jede zusätzliche Einheit keinen positiven Beitrag zur Deckung der Fixkosten und es gibt mit dieser Formel keinen endlichen Break-even.
Bedeutet Break-even automatisch positiven Cashflow?
Nein. Zahlungszeitpunkte, Finanzierung, Steuern und Working Capital werden in dieser vereinfachten Rechnung nicht berücksichtigt.