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Finanzen

Überstundenvergütung in Saudi-Arabien

150 % des grundlegenden Stundenlohns nach dem Arbeitsrecht.

Die Vergütung von Überstunden ist in Saudi-Arabien kein freiwilliger Vorteil des Arbeitgebers, sondern ein gesetzlich geregelter Anspruch. Nach dem im bereitgestellten Inhalt genannten Artikel 107 des Arbeitsgesetzes wird für jede zusätzliche Arbeitsstunde der grundlegende Stundenlohn zuzüglich 50 % gezahlt — insgesamt also 150 %. Dieser Rechner ermittelt den entsprechenden Überstundenbetrag.

So funktioniert es

Geben Sie Ihr monatliches Grundgehalt und die Anzahl der geleisteten Überstunden ein. Der Rechner bestimmt den Stundenlohn, indem er das Grundgehalt durch 240 teilt — 30 Tage × 8 Stunden, entsprechend der im bereitgestellten Inhalt beschriebenen üblichen Berechnungspraxis. Anschließend wird der Stundenlohn mit 1,5 und der Zahl der Überstunden multipliziert.

Die Formel

Überstundenvergütung = (Grundgehalt ÷ 240) × 150 % × Überstunden

Die Berechnung erfolgt anhand des Grundgehalts. Die reguläre Arbeitszeit beträgt laut dem bereitgestellten Inhalt 8 Stunden täglich und 48 Stunden wöchentlich. Für muslimische Beschäftigte beträgt sie im Ramadan 6 Stunden täglich. Darüber hinaus geleistete Arbeitszeit gilt als Überstunden. Das gilt ebenso für Arbeit an wöchentlichen Ruhetagen und gesetzlichen Feiertagen.

Rechenbeispiel

Eine beschäftigte Person mit einem Grundgehalt von 6.000 SAR leistet 10 Überstunden. Der Stundenlohn beträgt 6.000 ÷ 240 = 25 SAR. Die Überstundenvergütung beträgt daher 25 × 1,5 × 10 = 375 SAR für diesen Monat.

Häufige Fragen

Gilt jede Arbeit an einem Freitag oder Feiertag als Überstundenarbeit?

Arbeit am wöchentlichen Ruhetag oder an einem gesetzlichen Feiertag wird nach dem bereitgestellten Inhalt grundsätzlich mit dem Überstundensatz von 150 % vergütet. Eine Ausnahme kann bestehen, wenn in den gesetzlich zulässigen Fällen ein Ersatzruhetag gewährt wird.

Darf im Arbeitsvertrag stehen, dass das Gehalt die Überstunden bereits einschließt?

Vereinbarungen, durch die der gesetzliche Mindestanspruch unterschritten oder aufgehoben wird, sind nach dem bereitgestellten Inhalt unwirksam. In bestimmten Fällen können Durchschnittsberechnungen vereinbart werden. Die Vergütung darf jedoch nicht unter dem gesetzlichen Betrag für die tatsächlich geleisteten Überstunden liegen.

Gibt es eine Höchstgrenze für Überstunden?

Ja. Nach dem bereitgestellten Inhalt sehen die Vorschriften eine jährliche Obergrenze von 720 Überstunden vor, sofern die beschäftigte Person nicht einer höheren Zahl zustimmt. Eine Überschreitung ohne Zustimmung kann als Verstoß bei der zuständigen Arbeitsbehörde gemeldet werden.

Die Teilung des Monatslohns durch 240 entspricht der im bereitgestellten Inhalt beschriebenen üblichen Praxis. Einzelne Betriebe können bei den Berechnungsdetails abweichen. Bei Streitigkeiten können Sie sich an die zuständige Arbeitsbehörde oder die Stelle für gütliche Streitbeilegung wenden.

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